Das Kommandozeilentool Duplicity legt verschlüsselte Backups an. Die aktuelle Version optimiert die Backends für Boto und Paramiko, fügt ein Backend für die Mega-Cloud hinzu und unterstützt Dropbox besser.
Auf der Mailingliste hat Duplicity-Entwickler Kenneth Loafman die neue Version 0.6.22 der Backup-Software angekündigt, die auch den Unterbau von Déjà Dup bildet. In der aktuellen Version wurde unter anderem ein Dropbox-Backend ergänzt, für dessen Nutzung der User das Python-SDK für Dropbox installieren muss. Zudem muss er die Software mit dem Backend “dpbx://” zunächst im interaktiven Modus starten, um die Authentifizierung über OAuth hinter sich zu bringen.
Auch am Paramiko-Support, der Python-Implementierung des SSH2-Protokolls, wurden einige Dinge repariert. So ist das Duplicity-Backend nun kompatibel zu Paramiko 1.10.0, zudem wurde ein Bug behoben, der die Nutzung von Paramiko in den Standardeinstellungen praktisch unmöglich gemacht hatte. Für das Boto-Backend gibt es nun eine Fortschrittsanzeige, die auf Basis der Daten aus den Deltas und der Transferrate des Backends die verbleibende Zeit und die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnet. Sie soll sich auch einfach auf andere Backends portieren lassen. Nicht zuletzt kann der Dotcom-affine Nutzer nun auch Daten in der Mega-Cloud lagern, dafür gibt es ein eigenes Backend.
Wer die neueste Version herunterladen will, findet den Code auf der Launchpad-Plattform. Loafman hat bereits neue Pläne für Duplicity: Die nächste Version soll in der Lage sein, über “–volsize” große Signatur- und Manifest-Dateien zu splitten, was einige Umbauten nach sich zieht.



